
Das ALM-System des MCA 325 Gen 2 überwacht fortlaufend Temperatur, Strom und Spannung im Inneren. Es greift nur in Extremfällen ein, um Verstärker und Lautsprecher zu schützen, ganz ohne interne Sicherung im Signalweg. Tritt ein Fehler auf, spielen die nicht betroffenen Kanäle weiter, und der volle Betrieb setzt von selbst wieder ein, sobald sich die Bedingungen normalisieren. Eine LED an der Front bestätigt den Zustand.
Der MCA 325 Gen 2 bezieht seine Energie aus einem massgefertigten, rauscharmen Ringkerntransformator mit geringem Streufeld. Diese Bauweise begrenzt die magnetische Streustrahlung und sorgt für einen sehr ruhigen Hintergrund, bei einem Rauschabstand von 120 dB (IEC-A, Bezug 225 W). Die Kühlkörper aus Aluminium sind grosszügig dimensioniert. Jeder der drei Kanäle hat 8 bipolare Ausgangstransistoren.
Die Rückseite bietet unsymmetrische und symmetrische Eingänge mit einer Eingangsimpedanz von 10 kΩ an RCA und 15 kΩ an XLR. Der Relais-Trigger läuft über eine 3,5-mm-Monoklinkenbuchse. Die neuen, grösseren und leitfähigeren Polklemmen halten die Kabel fest. Eingeschaltet wird manuell, per Trigger oder bei Signalerkennung, und im Standby verbraucht das Gerät 1,4 W.
Der MCA 325 Gen 2 passt zu den A/V-Prozessoren AVM 70 und AVM 90, deren Optik er aufgreift. Diese verwalten Konfigurationen mit bis zu 15,4 Kanälen und der Raumkorrektur ARC Genesis, und jeder MCA ergänzt die gewünschten Kanäle. Der Verstärker liefert 225 W pro Kanal an 8 Ω, 400 W an 4 Ω und 600 W an 2 Ω. Er misst 43,18 × 46 × 16,9 cm (B × T × H mit Füssen) und wiegt 19,5 kg.
Datenblatt
Spezifische Referenzen