
Der MU1 hat einen Roon-Server an Bord, der bis zu 100 000 Titel verwaltet, ohne separaten Server in der Anlage. Er dient ausserdem als Roon-Ready-Endpunkt mit Tidal und Qobuz, als UPnP-Renderer und als Tidal-Connect-Empfänger. Ein Intel-i3-Prozessor mit vier Kernen und 8 GB RAM betreiben Roon im Gehäuse. Alle Formate und alle Abtastraten werden unterstützt.
Der interne Takt hat einen intrinsischen Jitter von unter 0,6 ps RMS. An einer angeschlossenen digitalen Quelle rastet der MU1 auf Signale mit 44,1 und 48 kHz ein, von 1FS bis 4FS, mit plus oder minus 50 ppm. Ein FPGA überabtastet Dateien und Streams mit dem Pure-Nyquist-Filter auf 4FS oder 2FS und bringt DSD64, DSD128, DSD256 und DXD auf dieselben Raten. Das Signal verlässt das Gerät dann digital, ohne eine analoge Stufe im MU1 zu durchlaufen.
Der MU1 hat keinen DAC: Er gibt das Signal digital über LS1, AES (XLR) und S/PDIF (RCA) an einen externen DAC aus. Die Grimm-Audio-Serie LS1 lässt sich direkt anbinden, ein DAC eines anderen Herstellers funktioniert ebenfalls. Drei digitale Eingänge, AES3, S/PDIF und Toslink, nehmen PCM bis 192 kHz und DoP entgegen. Eine Surround-Option erweitert die Wiedergabe auf sechs digitale Kanäle, mit fünf LS1 oder drei DACs.
Ein USB-2.0-Anschluss nimmt einen Stick, eine SSD oder eine Festplatte auf, und die Bibliothek kann auch auf einem NAS liegen. Eine interne SSD für die Musik ist als Option erhältlich und wird zusammen mit dem Gerät bestellt. Der 3,5-Zoll-Farbbildschirm zeigt 480 x 320 Pixel, und die Konfiguration erfolgt über die Oberfläche GRUI im Browser. Das Gerät wiegt 4,5 kg, ist 355 mm breit und 295 mm tief und verbraucht im normalen Betrieb 17 W.
Datenblatt
Spezifische Referenzen
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Faser mit geringer Dispersion und hoher Reinheit• Geringer Jitter (digitale Taktfehler)
• Präzisionspolierte Faserenden•
PVC-Kabel für die Unterputzverlegung ab 3 Metern Länge