
Die Black Edition des S6 erhält eine Front aus Holz in Klavierlack schwarz, ein schwarzes Gunmetal-Finish und neue Beschriftung. Signalweg und Stromversorgung wurden überarbeitet, die Leistung steigt auf 40 W, 15 % mehr als beim Standardmodell. Das Gehäuse misst 35 x 49 x 22 cm bei 25 kg, eine Infrarot-Fernbedienung liegt bei.
Die Dual-Mono-Verstärkung beruht auf drei parallelen KT77 Gold Lion pro Kanal in dreifachem Single-Ended, mit zwei ECC83 Gold Lion in der Eingangsstufe. Die Endröhren arbeiten in reiner Class A, ultralinear mit Anzapfung bei 20 %. Der in sieben Sektionen gewickelte Ausgangsübertrager ist auf maximale Leistungsübertragung an 6 Ohm ausgelegt.
Die Cathode-Capacitor-Less-Technologie entfernt Kathodenkondensator und Kathodenwiderstand der Endröhren, die über eine eigene negative Gitterspannung vorgespannt werden, ohne Auto-Bias. Der Bass reicht so ohne Phasendrehung und Verfärbung tief, bei einem Frequenzgang von 15 Hz bis 30 kHz bei -1 dB. Der Bias ist für jede Endröhre einstellbar, und der Verstärker bleibt so rauscharm wie ein Transistorgerät.
Der interne DAC3 mit einem Sabre ES9018K2M ergänzt die vier Cinch-Line-Eingänge um einen USB-Eingang für PCM bis 384 kHz, natives DSD bis 256x und DoP bis 128x sowie Toslink- und S/PDIF-Eingänge bis 192 kHz. Die Quellen schalten Mikrorelais mit vergoldeten Silberkontakten und Return-GND-Technologie. Ein ungefilterter Subwoofer-Ausgang rundet das Angebot ab, auf die Röhren gibt es 3 Monate Garantie.
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