
Die Tube Box E bringt den Röhrenausgang der Pro-Ject-Phonovorstufen in die E-Linie. Zwei Röhren ECC83 (12AX7A) lassen sich tauschen, um andere Typen auszuprobieren und den Klangcharakter zu verändern. Pro-Ject beschreibt einen vollen, gelassenen Klang mit üppiger Mitte.
Die Schaltung ist vollständig diskret, ohne Operationsverstärker, mit rauscharmer FET-Eingangsstufe. Die zweiteilige RIAA-Entzerrung, passiv und aktiv, hält die Kurve zwischen 20 Hz und 20 kHz auf ±0,5 dB. Ein Dual-Mono-Aufbau trennt die Kanäle, und wo möglich kommen Polystyrol-Kondensatoren zum Einsatz.
Die Verstärkung wird an der Front zwischen 40 und 63 dB gewählt, ebenso das Subsonic-Filter bei 20 Hz. An der Unterseite lässt sich die Eingangsimpedanz von 10 Ohm bis 2 kOhm oder auf 47 kOhm einstellen, die Kapazität von 47 bis 587 pF. So lässt sich die Vorstufe genau auf den verwendeten Tonabnehmer abstimmen.
Das Gehäuse ganz aus Metall schützt vor elektromagnetischen Störungen und Vibrationen, Front und Bedienelemente bestehen aus gefrästem Aluminium. Es misst 10,3 cm in der Breite, 7,3 cm in der Höhe und 13,1 cm in der Tiefe mit Buchsen und wiegt 450 g. Die Cinch-Ein- und -Ausgänge sind vergoldet, ein externes 18-V-Netzteil liegt bei.
Datenblatt
Spezifische Referenzen