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Der Treiber misst 106 mm. Seine ultradünne Membran wird über die gesamte Fläche von einem Array aus N50-Neodym-Magneten angetrieben, nicht von einer Schwingspule in der Mitte wie beim dynamischen Treiber. Die Membran bewegt sich als Ganzes, ohne die Partialschwingungen, die den Mittelton einfärben. Der Frequenzgang reicht von 10 Hz bis 50 kHz, der Klirrfaktor bleibt bei 100 dB unter 0,1 %.
Der LCD-2 Classic behält die magnetische Anordnung der ersten Audeze-Kopfhörer. Die Magnete sitzen versetzt beidseits der Membran, ohne Fazor-Wellenleiter. Der Versatz gibt den Luftstrom hinter der Membran frei und verbreitert die Bühnenabbildung. Heraus kommt der warme, ruhige Ton, der dem LCD-2 seit 2009 seinen Namen gibt.
Die Ohrmuschelringe sind aus glasfaserverstärktem Nylon gegossen, die äusseren Gitter aus Metall. Der Kopfhörer wiegt 544 g, doch ein Kopfband mit Federstahlaufhängung verteilt dieses Gewicht und belüftet den Scheitel. Bei langen Sessions zählt diese Verteilung mehr als die Zahl. Jedes Exemplar wird in Santa Ana, Kalifornien, von Hand gebaut.
70 Ohm und 101 dB pro 1 mW: Der LCD-2 Classic verlangt einen echten Kopfhörerverstärker. Audeze nennt 100 mW als Minimum und empfiehlt mehr als 250 mW. Der Treiber verträgt 5 W RMS und überschreitet 130 dB. Das geflochtene 1,9-m-Kabel endet in einem symmetrischen 4-Pin-XLR; ein 6,35-mm-Adapter liegt in der Transportbox.
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