
Zwei Treiber von 22,86 cm sitzen Rücken an Rücken auf einem gemeinsamen Uni-Core Antrieb: Die Kräfte heben sich auf, bevor sie das Gehäuse erreichen, das ruhig bleibt, während die Membranen arbeiten. Wo der KC62 in einen Basketball passt, nimmt der KC92 352,5 × 330 × 360,5 mm und 20 kg in Anspruch — und liefert fast doppelt so viel Pegel, 110 dB gegenüber 105.
Der Frequenzgang reicht hinab bis 11 Hz bei ±3 dB und deckt bis 200 Hz ab. Unter 20 Hz übernimmt die Haut die Arbeit des Ohrs: Die Infraschallanteile eines Filmtons spürt man, bevor man sie hört. Der KC92 geht dorthin ohne hörbare Kompression, was am Verhältnis zwischen Membranfläche und eingeschlossenem Luftvolumen liegt.
Die gefaltete Aufhängung hält dem Innendruck des Gehäuses stand, statt ihm nachzugeben. Die Membran bewegt sich deshalb nur auf Impuls des Signals, ohne die Störbewegung, die eine gewöhnliche Sicke bei steigendem Druck durchlässt. Der Bass reicht tiefer und die Wiedergabe behält ihre Konturen.
Zwei Klasse-D-Verstärker von je 500 W, zusammen 1000 W RMS, teilen sich die beiden Treiber. Auf der Rückseite finden sich ein RCA-Phono-Eingang, ein Eingang auf Lautsprecherpegel und der Erweiterungsanschluss für das separat erhältliche Funk-Kit KW1. Der Tiefpassfilter deckt 40 bis 140 Hz ab, LFE-Modus inbegriffen.
Datenblatt
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