
Das Gehäuse trägt keinen Port: Das Innenvolumen arbeitet geschlossen. Der Bass setzt darum höher an — 65 Hz bei -6 dB, 46 Hz im typischen Raumfrequenzgang — doch der Abfall bleibt allmählich und das Timing der Einsätze zieht sich nicht. Der nutzbare Übertragungsbereich deckt 80 Hz bis 35 kHz bei plus/minus 3 dB ab.
Die Aluminiumkalotte mit 25 mm besetzt das akustische Zentrum des Mitteltonkonus mit 125 mm. Auf einem Center-Kanal zählt diese Punktquelle doppelt: Die Dialoge bleiben am Bild, gleich von welchem Sitz aus. Die Weiche trennt bei 450 Hz und 2,1 kHz.
Die rückwärtige Abstrahlung des Tweeters stört den Mittelton — genau das Band, in dem die Stimmen liegen. Das Metamaterial hinter der Kalotte absorbiert davon 99 %, gegenüber rund 60 % bei anderen Ansätzen. Die Dialoge gewinnen bei hohen Pegeln an Verständlichkeit.
Zwei Aluminiumkonen mit 165 mm rahmen den Uni-Q auf 630 mm Breite ein. Das Ganze hält 113,5 dB maximalen Schalldruck an 4 Ohm, Minimum 3,2, bei 50 bis 300 W Verstärkerleistung und 86 dB Kennschalldruck. Die 22,8 kg verlangen ein Möbel, das nicht durchbiegt.
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