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Zwei 7-Zoll-Tieftöner schlossen eine Zweiwege-Lösung aus: Ihre Strahlerfläche verbietet eine Trennung um 2 bis 3 kHz, und eine 2,5-Wege-Anordnung hätte die Abstrahlachse nach unten geneigt. EPOS wählte daher eine Dreiwege-Konstruktion mit einem eigenen 130-mm-Mitteltöner, getrennt bei 330 Hz und dann bei 2700 Hz durch modifizierte LKR-Filter zweiter und vierter Ordnung. Die Impedanz ist im Mittelton kompensiert, was Röhrenverstärkern entgegenkommt.
Beide Tieftöner teilen Antrieb und Korb mit dem ES14N, erhalten aber einen geraden statt eines gewölbten Konus, was dem Tiefbass zugutekommt. Eine grosse umgekehrte Staubschutzkalotte versteift die Membran zusätzlich. Aluminium-Demodulationsringe stabilisieren die Induktivität der 36-mm-Schwingspule und halten die Weiche frei von Modulation. Die Ausführung Jadegrün ergänzt Schwarz, Weiss und Nussbaum.
Der Kanal von 8 cm Durchmesser mündet unter dem Sockel, was eine Länge erlaubt, die das Gehäuse auf 30 Hz abstimmt. Druckausgleichsöffnungen auf halber Länge unterdrücken die Rohrresonanz und senken die Störabgabe gegenüber einem klassischen Kanal um rund 10 dB. Die Öffnung im Sockel bleibt breit genug, dass der Bass nicht leidet, wenn Sie den Lautsprecher ohne Spikes direkt auf den Boden stellen.
Das Gehäuse ist leicht geneigt, um die Chassis zeitrichtig auszurichten. Sein Aufbau ist ein Sandwich aus zwei MDF-Platten, verbunden durch eine stark dämpfende Leimschicht; die Front erreicht 50 mm Stärke, gebildet aus zwei 10-mm-Sandwichplatten und einer gekammerten 30-mm-MDF-Platte. Der Mitteltöner hat ein eigenes Abteil mit dreieckiger Rückwand, die Weiche ein eigenes hinter dem Hochtöner, geschützt vor hohem Schalldruck.
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