Audioquest Diamond Digital Optical

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629,00 CHF Bruttopreis
Je nach Verfügbarkeit des Lieferanten

• 280 Quarzfasern (Quarzglas) mit schmaler Apertur•
Geringer Jitter (digitale Taktfehler)
• Präzisionspolierte
Faserenden• PVC-Kabel
für die Unterputzverlegung ab 3 Metern Länge

Länge : 0.75m
Menge
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In der Audiowelt herrscht derzeit große Aufregung angesichts der Möglichkeiten, die sich durch HDMI-, USB-, FireWire®- und Ethernet-Verbindungen bieten. Diese digitalen Technologien der aktuellen Generation sind jedoch nur ein Teil des Ganzen, denn die Herausforderung, die besten analogen Verbindungskabel und Lautsprecherkabel zu entwickeln, herzustellen und auszuwählen, ist nach wie vor von großer Bedeutung. Das S/P-DIF (Sony® Philips Digital InterFace), das 1983 zusammen mit der CD auf den Markt kam, ist auch heute noch ein fester Bestandteil unserer Welt. S/P-DIF wird über Digital-Koax- und Toslink-Glasfaserkabel (EIA-J) übertragen, wodurch diese nach wie vor zu den wichtigsten Kabeln in
der Unterhaltungselektronik zählen.

Zwar wird Toslink dank HDMI nicht mehr so häufig zum Anschluss eines DVD-Players an einen A/V-Receiver verwendet, doch sind Toslink-Anschlüsse an Kabelboxen, Fernsehgeräten, Subwoofern und allen möglichen anderen Produkten weit verbreitet. Und mittlerweile ist der Mini-Optik-Anschluss „3.5mm“, der auch – wenn auch etwas irreführend – als „Mini-Toslink“ bekannt ist, allgegenwärtig … von der „3.5mm“-Kombibuchse für Kopfhörer an einem Mac-Laptop bis hin zu den Eingängen einiger der besten tragbaren Geräte.

Aus diesen vielen Gründen hat AudioQuest sein Sortiment an hochwertigen, leistungsstarken OptiLink-Kabeln weiterentwickelt und erneuert. Alle Modelle und Längen sind nun als Toslink-zu-Toslink- sowie als Toslink-zu-3.5mm-Mini-Optical-Kabel erhältlich.

Auf die Frage „Wie kann ein Glasfaserkabel den Klang verändern?“ lässt sich die Antwort leichter erklären als bei fast jedem anderen Kabeltyp. Wäre die Lichtquelle ein kohärenter Laser, der in ein Vakuum strahlt, würde das gesamte Licht geradlinig verlaufen und gleichzeitig am Zielort ankommen. Selbst wenn die LED-Lichtquelle in einem Toslink-System kohärent wäre, wird das in ein Glasfaserkabel eintretende Licht durch Unvollkommenheiten und Verunreinigungen in der Faser gestreut und zerstreut. Dies lässt sich als Amplitudenverlust messen … doch die Amplitude ist nicht das Problem; ein tatsächlicher Verlust von 50 % hätte keinerlei Auswirkungen auf die Klangqualität.

Das Problem besteht darin, dass das gestreute Licht zwar das Kabel durchläuft, jedoch erst, nachdem es einen längeren Weg zurückgelegt hat – ähnlich wie eine Billardkugel, die von den Banden abprallt und dadurch später ankommt. Dieser verzögerte Teil des Signals verhindert, dass der Computer, der für die Dekodierung dieser Informationen zuständig ist, diese korrekt oder überhaupt dekodieren kann. Die Unfähigkeit zur Dekodierung zeigt sich zuerst bei höheren Frequenzen (nicht bei Audiofrequenzen, da es sich um einen Monostream digitaler Audioinformationen handelt), sodass eine reduzierte Bandbreite ein messbares Anzeichen dafür ist, dass Licht durch eine Faser gestreut wird. Das Fazit: Je geringer die Streuung in der Faser, desto geringer die Verzerrung im endgültigen analogen Audiosignal, das an unsere Ohren gelangt.

Es gibt noch einen weiteren schwerwiegenden Dispersionsmechanismus im Toslink-System. Die Faser ist ein im Durchmesser relativ großes „1.0mm“, und auch die LED-Lichtquelle ist relativ groß, sodass sie Licht unter vielen verschiedenen Winkeln in die Faser einstrahlt. Selbst wenn die Faser absolut perfekt wäre, würde das Signal zeitlich verteilt sein, da Lichtstrahlen, die unter verschiedenen Winkeln eintreten, unterschiedlich lange Wege zurücklegen und mit unterschiedlichen Verzögerungen ankommen.

Die nahezu vollständige Lösung für dieses Problem besteht darin, Hunderte von viel kleineren Fasern in einem 1.0mmen Bündel zu verwenden. Da jede Faser hinsichtlich des Einfallswinkels, unter dem Licht in die Faser eintreten kann, begrenzt ist, gibt es weitaus weniger Variation und eine deutlich geringere zeitliche Dispersion. Dieser Effekt der schmalen Öffnung ähnelt der Funktionsweise einer Lochkamera, die ohne Objektiv ein Bild aufnehmen kann … Indem Licht nur in einem sehr begrenzten Winkelbereich einfallen kann, lässt sich ein Bild aufnehmen, während das Entfernen des Objektivs bei einer größeren Öffnung das Fotografieren unmöglich machen würde. Durch ein Mehrfaserkabel dringt weniger Licht ein, aber das Licht, das in die Fasern gelangt, tritt innerhalb eines viel engeren Zeitrahmens wieder aus.

Es gibt also ein Problem, nämlich die zeitliche Streuung des Lichts … und zwei Wege zu einem besseren Ergebnis: geringere Streuung in der Faser (bessere Polymere und letztendlich Quarz) sowie geringere Streuung durch Filterung des Einfallswinkels. Wie einfach ist das denn! Hören Sie zu und genießen Sie es.

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Datenblatt

Produkttyp
Optisches Digitalkabel

Spezifische Referenzen

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