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Der ES14N greift das Konzept des ursprünglichen ES-14 auf, neu entwickelt von Karl-Heinz Fink in seinen Messlabors in Essen. Dieser Zweiwege-Lautsprecher für den Ständerbetrieb misst 491 x 250 x 385 mm und wiegt ohne Ständer 16 kg. Das in Deutschland gefertigte 4-mm-Bananenterminal verwendet bewusst wenig Metall, eine vom historischen Modell übernommene Entscheidung.
Das Gehäuse ist bassreflexgeladen mit einer Abstimmung auf 38 Hz und einem Frequenzgang von 40 Hz bis 23 kHz bei -6 dB. Der rückseitige Kanal trägt in seiner Mitte Öffnungen, die mit weichem Material abgedeckt sind und seine Eigenresonanz neutralisieren, ohne den Bass zu beschneiden. Die Schallwand ist nach hinten geneigt, um Tieftöner und Hochtöner zeitrichtig auszurichten, und ihre 45-Grad-Fase begrenzt die Kantenbrechung zwischen 2 und 3 kHz.
Die 28-mm-Kalotte besteht aus einer Aluminiumlegierung mit Keramikbeschichtung, die ihre Steifigkeit erhöht. Im Luftspalt wird kein Ferrofluid eingesetzt: Die Temperatur bleibt stabil und die dynamische Kompression sinkt. Die Kalottenresonanz wird gegen 30 kHz verschoben, ausserhalb des Hörbereichs, und ein eigener Filter dämpft sie, ohne die Pegel unter 20 kHz anzutasten. Die Hochtönerplatte berührt das Gehäuse nur an vier Punkten, rund um die Schrauben.
Der 7-Zoll-Tieftöner trägt eine 35-mm-Schwingspule und einen Hybridantrieb aus Ferrit und Neodym. Sein glimmergefüllter Polypropylenkonus wird im Spritzguss mit veränderlicher Wandstärke gefertigt und von einer Gummisicke mit geringer Hysterese geführt. Das Ergebnis zeigt sich im Wirkungsgrad von 87 dB für 2,83 V auf 1 m und in einem Klirrfaktor von 0,2 Prozent THD bei 1 W. Die mittlere Impedanz liegt über 6 Ohm und fällt bei 160 Hz nicht unter 4,3 Ohm.
Datenblatt
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