
Der Hochtöner strahlt nach hinten so viel ab wie nach vorne. Dahinter fängt eine Scheibe aus Metamaterial mit Kanälen unterschiedlicher Länge diese rückwärtige Welle ein und wandelt sie in Wärme um: 99 % der Hochtonenergie kehren nie zur Membran zurück. Was bleibt, ist das Signal.
Ein Regallautsprecher mit drei Wegen bleibt selten: Tiefmitteltöner, Mitteltöner und Hochtöner müssen auf 415 mm Höhe Platz finden. Die Q Concerto schafft das, indem der Uni-Q den Mittelton übernimmt und ein eigener Treiber den Bass, mit Trennfrequenzen bei 430 Hz und 2,9 kHz. Der Mittelton teilt sich die Membran nicht mehr mit dem Bass.
Der Bass reicht bis 40 Hz bei −6 dB — tiefer als die Q3 mit ihren 42 Hz, in einem kaum grösseren Gehäuse. Der Preis dafür liegt beim Wirkungsgrad: 85 dB, der niedrigste Wert der Q Serie. 15 bis 180 W sind nötig, um sie anzutreiben.
415 × 210 × 315 mm bei 9,5 kg: die Q Concerto wiegt mehr als die Q3, ohne zum Standlautsprecher zu werden. Die Impedanz sinkt auf minimal 3,2 Ω. Der maximale Schalldruck endet bei 108 dB, was sie eher für das sitzende Hören bestimmt als für die Party.
Spezifische Referenzen
Paar Wandhalterungen KEF B1 für die Lautsprecher LSX II. Direkte Befestigung an der Wand ohne Möbel und ohne Standfuss, in Black oder Silver.
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