
Eine Bassreflexöffnung lässt den Bass hinter dem Signal herlaufen. Der Kube 10 MIE kommt ohne aus: Der Treiber arbeitet in einem dichten Gehäuse, die eingeschlossene Luft wirkt als Feder und holt ihn in seine Ruhelage zurück, sobald das Signal endet. Der Tiefgang endet bei 24 Hz bei ±3 dB, etwas höher als bei einem Bassreflexmodell gleicher Grösse, doch jede Bassnote beginnt und endet dann, wenn die Partitur es vorgibt.
Der Konus von 250 mm (10 Zoll) bewegt die Luftmenge, die ein Tieftöner in einem Standlautsprecher nie bewegen wird. Dahinter hält ein Klasse-D-Verstärker von 300 W RMS die Membran bis zu 111 dB Maximalpegel unter Kontrolle. Diese Reserve zählt weniger für die Lautstärke als für das, was darunter geschieht: Bei normalem Hörpegel muss der Verstärker nie forcieren.
Ein Subwoofer in einer Ecke knallt, ein Subwoofer in der Mitte einer Wand tritt zurück. Der MIE Prozessor des Kube 10 MIE korrigiert, was der Raum hinzufügt: fünf Aufstellungsprofile, ein von 40 bis 140 Hz einstellbarer Tiefpassfilter und ein LFE-Modus lassen sich über das rückseitige Bedienfeld einstellen. Die Einstellung erfolgt nach Gehör, vom Sofa aus, in wenigen Minuten.
Zwei RCA-Phono-Eingänge und ein Eingang auf Lautsprecherpegel bedienen den Vollverstärker ebenso wie den Heimkino-Prozessor. Ein Erweiterungsanschluss nimmt das separat erhältliche Funk-Kit KW1 auf, wenn ein Kabel bis zum Subwoofer nicht in Frage kommt. Das Gehäuse misst 370 × 353 × 370 mm bei 15,4 kg — ein kompakter Würfel für ein gewöhnliches Wohnzimmer.
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