
Der Tweeter mit Aluminiumkalotte von 25 mm sitzt im akustischen Zentrum des Mitteltonkonus von 125 mm. Beide Wege strahlen von einem einzigen Punkt ab und verteilen den Schall gleichmässig im Raum, was den einen Hörplatz auflöst: Der Sessel in der Mitte verliert sein Vorrecht. Die Weiche übergibt bei 450 Hz und danach bei 2,1 kHz.
Ein Tweeter strahlt auch nach hinten ab, und diese Energie kommt zurück und stört den Mittelton. Hinter der Kalotte fängt eine Labyrinthstruktur sie ab: Ihre abgestimmten Kanäle absorbieren 99 % des unerwünschten Schalls, wo übliche Bedämpfungen bei rund 60 % stehen bleiben. Das obere Spektrum gewinnt dadurch an Lesbarkeit.
Vier Aluminiumkonen von 165 mm laden ein Bassreflexvolumen. Je nach montiertem Rohr reicht die Erweiterung bis 35 oder 32 Hz bei -6 dB, und der typische Raumfrequenzgang erreicht 25 Hz — tief genug, um bei den meisten Programmen ohne Subwoofer auszukommen. Der Übertragungsbereich deckt 40 Hz bis 35 kHz mit plus/minus 3 dB ab.
Das Gehäuse verlässt das Werk in Maidstone in Kent, wo KEF seit 1961 Lautsprecher fertigt und die Reference von Hand montiert. Jedes Paar wird auf weniger als 0,5 dB zum Referenzmuster im Labor abgeglichen. Die 60,2 kg pro Lautsprecher und die Last von 4 Ohm, minimal 3,2, verlangen eine Verstärkung von 50 bis 400 W; der Maximalpegel erreicht dann 116 dB auf einen Meter.
Datenblatt
Spezifische Referenzen
Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung auf unserer Website zu gewährleisten.