
Ein Tweeter strahlt nach hinten ebenso viel Energie ab wie nach vorn. Hinter dem der LS50 Meta hat KEF eine Scheibe aus Metamaterial platziert, durchzogen von Kanälen unterschiedlicher Länge, jeder auf eine Frequenz abgestimmt: Die rückwärtige Welle tritt ein, wird in der Phase verschoben und in Wärme umgesetzt. 99 % dieser hochfrequenten Energie kehren nie zum Konus zurück, wo sie sich dem Signal als Verfärbung hinzufügen würden. Übrig bleibt, was der Musiker gespielt hat.
Der Tweeter von 25 mm sitzt nicht neben dem Tiefmitteltöner, sondern im akustischen Zentrum des Aluminiumkonus von 130 mm. Beide Quellen gehen damit vom selben Punkt aus, und das Stereobild bleibt bestehen, sobald man die Achse verlässt: am Schreibtisch, auf einem seitlich gestellten Sofa, in einem Raum, in dem nie jemand genau in der Mitte hört. Die Weiche übergibt bei 2,1 kHz.
Ein klassisches Bassreflexrohr pfeift, sobald der Luftdurchsatz steigt. Dieses erweitert sich über die gesamte Länge und verteilt die Turbulenz, statt sie am Austritt zu bündeln. Die Kurve reicht in der Messung bis 47 Hz bei −6 dB, im typischen Raumfrequenzgang bis 26 Hz, und der Klirrfaktor bleibt zwischen 300 Hz und 10 kHz unter 0,1 % — der Mittelton verwischt nicht, wenn der Pegel steigt.
85 dB Wirkungsgrad, eine Impedanz, die auf 3,5 Ω absinkt: Dieser Lautsprecher verlangt einen Verstärker, der die Last trägt, zwischen 40 und 100 W pro Kanal. Das Gehäuse wiegt 7,8 kg bei 302 × 200 × 280,5 mm, kompakt genug für ein Regal, schwer genug, um an Ort zu bleiben. Gewindeeinsätze unter dem Sockel nehmen den separat erhältlichen Standfuss S2 auf, und zwei Reflexstopfen liegen dem Paar bei, um das Rohr zu verschliessen, wenn die Rückwand zu nah steht.
Datenblatt
Spezifische Referenzen
Paar Wandhalterungen KEF B1 für die Lautsprecher LSX II. Direkte Befestigung an der Wand ohne Möbel und ohne Standfuss, in Black oder Silver.
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