
Zwei Rücken an Rücken montierte Treiber heben ihre Vibrationen gegenseitig auf: Das Gehäuse zittert nicht, nur die Luft bewegt sich. Uni-Core führt den Gedanken weiter und lässt beide Membranen denselben Antrieb nutzen, mit konzentrischen Schwingspulen, die einander überlappen. Der Hub gewinnt, was das Volumen verliert, und das Gehäuse schrumpft auf 246 × 256 × 248 mm — die Grösse eines Basketballs.
11 Hz liegen unter der Hörschwelle: Bei dieser Frequenz erkennt man keine Note mehr, man spürt einen Druck. Die Kurve des KC62 reicht dort mit ±3 dB hinunter und wieder hinauf bis 200 Hz, was Spielraum lässt, um jeden Regallautsprecher anzukoppeln. Der Maximalpegel liegt bei 105 dB.
Zwei Class-D-Blöcke mit je 500 W speisen jeweils ihren Treiber, zusammen 1000 W RMS in einem Gehäuse von 14 kg. Diese Leistung dient nicht dem lauten Spiel, sondern hält beide Membranen genau dort, wo das Signal sie verlangt, auch wenn sie gegenläufig arbeiten. Der Tiefpassfilter lässt sich von 40 bis 140 Hz einstellen, mit einem LFE-Modus für das Heimkino.
Das rückseitige Anschlussfeld vereint einen RCA-Cincheingang, einen Eingang auf Lautsprecherpegel und einen Line-Ausgang mit eigenem Hochpassfilter, regelbar von 40 bis 120 Hz und überbrückbar. Drei Ausführungen stehen zur Wahl: Carbonschwarz, Mineralweiss, Titangrau.
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